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Mit Tieren auf Reisen

Herbst

Parasitenbekämpfung

Igel im Herbst und Winter

Winter

Tipps für Hundebesitzer

Flohlawine im Winter

Alle Jahreszeiten

Schutz vor Infektionskrankheiten

 

Mit Tieren auf Reisen

Informieren Sie sich unbedingt rechtzeitig vor Reiseantritt über die speziellen Regelungen bezüglich ihres Reiselandes. Bei Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) wie Türkei, Serbien, Bulgarien oder Tunesien können enorme Kosten für Quarantäne und Rücksendung der Tiere anfallen. Unter bestimmten Umständen muss auch das Einschläfern der Tiere angeordnet werden. In einigen Nicht-EU-Staaten gelten strengere Regeln als in der EU. Wenn Sie als Hundehalter oder Katzenhalter Ihr Tier im Urlaub in ein solches Drittland mitnehmen, ist ein Bluttest vorgeschrieben. Daher ist es wichtig, dies rechtzeitig vor der Abreise zu erledigen. Bei der Wiedereinreise muss der Impfschutz durch die Bescheinigung nachgewiesen werden.  Ansonsten droht nach der Rückkehr aus dem Urlaub ein böses Erwachen mit harten Quarantänevorschriften. Auch bei Reisen innerhalb der EU sind die Anforderungen einzuhalten. Der Vorteil ist, dass die Bestimmungen in der ganzen EU einheitlich sind. Lediglich für einige tollwutfreie Mitgliedstaaten wie Vereinigtes Königreich, Irland, Schweden und Malta gelten übergangsweise die bisherigen noch strengeren Regeln weiter. In jedem Fall - auch innerhalb der EU - müssen die Tiere bei grenzüberschreitenden Reisen durch einen Mikrochip oder übergangsweise auch durch eine gut lesbare Tätowierung gekennzeichnet sein und den EU-einheitlichen Heimtierausweis mitführen, der neben der gültigen Tollwutimpfung auch alle Angaben zum Besitzer und zum Tier, einschließlich Mikrochip-Nummer oder Tätowierung enthalten muss. Die nahe gelegene Schweiz und Liechtenstein sind den EU-Mitgliedstaaten gleichgestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Veterinäramt Main-Spessart (Marktplatz 8, 97753 Karlstadt, Tel.: 09353/793-404)  oder im Internet beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

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Winter-Tipps für Hundebesitzer

  • Im Winter werden viele Straßen mit Hilfe von Salz eisfrei gehalten, dass für viele Hunde ein Problem sein kann. Da sich das Salz an den Pfoten festsetzt, kann es hier zu Reizungen und Entzündungen kommen. Daher sollten Sie vor allem im Winter nach jedem Spaziergang die Pfoten kontrollieren und abtrocknen. Sind Sie über eine mit Salz gestreute Straße gegangen, kann es sinnvoll sein die Pfoten kurz mit klarem Wasser abzuwaschen. Dazu reicht zum Beispiel ein Eimer mit etwas Wasser. Ist der Hund sehr empfindlich, sollten Sie das Fell zwischen den Pfotenballen vorsichtig stutzen, da sich hier das Salz und anderer Schmutz sammeln können. Sie sollten die Pfoten nach jedem Spaziergang reinigen. Sind schon Reizungen oder kleine Wunden entstanden, können Sie diese mit etwas Vaseline schützen.

  • Fell zwischen und unter den Krallen kurz schneiden, da sich gerne schmerzhaftes Eis dazwischensetzt.

  • Ihren Hund im Winter nicht zu lange Apportieren lassen (Gefahr von beispielsweise Husten oder Mandelentzündung).

  • Nicht mit Stöckchen spielen lassen (durch die Kälte splittern diese schnell und es gibt ein hohes Verletzungsrisiko).

  • Hunde unterwegs immer in Bewegung halten. Wenn sich Hunde nur hinsetzen steigt die Gefahr von Blasen und Nierenentzündungen.

  • Wenn Hunde im Winter schwimmen ist anschließend für viel Bewegung und ein warmes Handtuch zu sorgen.

  • Vorsicht bei Glatteis (Bänderdehnung, Kreuzbandriss, Knochenbruch) - Hund zum langsamen Gehen motivieren.

  • Hund nicht viel Schnee essen lassen (Gefahr der Gastrites/Durchfall).

  • Auf das Gewicht Ihres Hundes achten - Hunde brauchen im Winter energiereicheres Futter sonst nehmen sie schnell ab.

  • Augen kontrollieren - im Winter haben viele Hunde durch den eisigen Wind Augenentzündungen.

  • Alles für die Haustierapotheke erhalten Sie bei uns.  

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Flohlawine im Winter
 

Im Gegensatz zu Zecken, die vornehmlich im Freien im Frühjahr, Sommer und Herbst aktiv sind, kann es gerade im Winter zu Problemen mit Flöhen kommen. Denn haben Hund oder Katze im Laufe des Jahres einmal Flöhe, so legen diese Flöhe Tausende von Eiern. Diese befinden sich dann in der Wohnung, zum Beispiel in Teppichen, Körbchen oder Polstermöbeln. Aus diesen Eiern entwickeln sich Larven und Puppen, wobei insbesondere Puppen über mehrere Monate ruhen können. Irgendwann werden daraus neue Flöhe, die Hund und Katze neu befallen und wieder neue Eier legen. Beheizte Räume bieten dafür optimale Bedingungen, so kann es gerade im Winter zu einer regelrechten „Flohlawine“ kommen. In diesen Fällen haben sich unsere Behandlungsmethoden bewährt, sprechen Sie uns hierzu an.

 

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Parasitenbekämpfung im Herbst

Zecken kommen im Herbst zwar in geringerer Zahl vor als im Frühjahr, dafür ist aber die Zahl der Parasiten, die mit gefährlichen Erregern behaftet sind im Hebst deutlich höher. Im Herbst ist also das Infektionsrisiko wesentlich größer als im Frühjahr. Die von den Zecken während des Blutsaugens übertragenen Erreger verursachen jetzt im Spätsommer und Herbst die gleichen schweren Krankheiten beim Hund wie im Frühjahr. Unbehandelt verursachen sie chronische Erkrankungen, die oft auch akut und sogar tödlich verlaufen können. Babesiose(die„Hundemalaria"), die Hunde-Anaplasmose, die Borreliose und manchmal die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind wichtige Beispiele hierfür. Zecken als Träger dieser Erkrankungen sind mittlerweile über ganz Deutschland und seine Nachbarländer verteilt. Deshalb ist es wichtig, den Hund nicht nur im Frühjahr, sondern auch jetzt vorbeugend vor Zecken, Flöhe und Mücken zu schützen. Flohbefall vom Sommer hat sich nun im Herbst soweit angereichert, dass er nicht nur quälenden Juckreiz und Ekzeme verursacht, sondern auch ernsthaftere Krankheiten auslösen kann, wie Flohspeichelallergien, Bandwurmbefall und Blutarmut mit deutlicher Abmagerung bei besonders starkem Flohbefall. Ein Hund, der Flöhe hat, sollte auch immer mit einem geeigneten Mittel entwurmt werden. Wir bieten Ihnen hierzu ideale und bewährte Behandlungsmethoden.

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Igel im Herbst und Winter

Der Herbst ist auch die Zeit, in der vermehrt Igel in die Praxis gebracht werden. Nach einer umfassenden Parasitenbehandlung sollten junge, abgemagerte oder geschwächte Tiere mit geeignetem Futter bis zu einem Gewicht von 500 g gefüttert und dann an einem Ort untergebracht werden, wo sie Winterschlaf halten können.
Im Winter überbrücken die Igel die nahrungsarme Zeit, indem sie Winterschlaf halten. Sie bauen sich unter stützenden Strukturen wie Hecken oder Gebüsch, aber z.B. auch unter Holzstapeln ein warmes Nest, in dem die Temperatur nie unter den Gefrierpunkt sinken sollte. Für die nötige Heizung sorgt der Igel, in dem er das im Sommer und Herbst gespeicherte Körperfett verbrennt. Gleichzeitig hält er damit seinen auf ein Minimum reduzierten Stoffwechsel aufrecht. Die erwachsenen Igelmännchen legen sich schon recht früh zum Schlafen, ab Ende Oktober ungefähr. Etwa einen Monat danach folgen die Igelweibchen. Noch etwas später begeben sich dann auch die Jungigel in den Winterschlaf. Sie suchen am längsten nach Nahrung, denn nur ein ausreichendes Speckpolster sichert das Überleben. Allerdings
gelingt es nicht allen Jungigeln, sich ein gutes Winterschlafgewicht anzufuttern. So irren im Winter bei Schnee und Frost immer wieder kleine abgemagerte Igel umher, die ohne sofortige menschliche Hilfe zum Tod verurteilt sind. Aber auch hilfsbedürftige kranke, erwachsene Stacheltiere trifft man – meist tagsüber - in der Winterszeit hin und wieder an.
Wenn Sie einen hilfsbedürftigen Igel finden - was nun? Auf keinen Fall sollte man schlafende Igel aufstören, in dem man z.B. den Holzstapel über Ihrem Nest gänzlich abräumt oder im Herbst versäumte Gartenarbeiten nachholt. Nicht nur, dass sich ein Igel im Winter kein neues Nest mehr bauen kann, schon der Aufwachvorgang kostet viel Energie, denn Körpertemperatur, Kreislauf, Atmung und Herzschlag müssen in relativ kurzer Zeit "hochgefahren" werden.
W
eitere Informationen
finden Sie auf der Webseite des
Ig
elzentrums Zürich (IZZ):
www.izz.ch

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Schutz vor Infektionskrankheiten

Regelmäßiges Impfen von Tieren ist ein wichtiger Schutz vor Infektionskrankheiten, sprechen Sie mit uns über den Impfplan Ihres Tieres. Wir empfehlen jährliche Impfmaßnahmen gegen folgende Krankheiten:

  • Vögel
    Paramyxo, Pocken, Paratyphus

  • Katzen
    Katzenseuche (Panleukopenie), Katzenschnupfen, Feline Infektiöse Peritonitis (FIP), Tollwut, Leukose

  • Hunde
    Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose, Zwingerhusten, Tollwut, Zecken-Borreliose

  • Kaninchen
    Myxomatose (Kaninchenpest), Hämorrhagische Krankheit (RHD)
     

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